© Foto: Eva Sophia Haas

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Familienberatung - Eltern-Kind Beratung

Eltern, wie auch Kinder haben oftmals ihre liebe Mühe, miteinander auszukommen und Lösungen werden deshalb dringend gesucht. Das alles kostet Kraft, Nerven und Durchhaltevermögen.

Kinder sind unbewusst die Symptomträger von verdrängten Anteilen eines oder auch beider Elternteile. Auf Deutsch: Das was Mutter oder Vater nicht leben können oder durften, weil es als sie selbst noch Kind waren, nicht erlaubt, verboten, tabu oder als moralisch nicht akzeptabel angesehen wurde,  wird vom Kind unbewusst aufgenommen und oft auf provozierende Art ausgelebt. Dies kann für Eltern sehr belastend und überfordernd sein. Als Resultat bleibt oft nur Unverständnis und Hilflosigkeit auf beiden Seiten. 

In den persönlichen Horoskopen von Eltern und Kind können schwierige Themen sichtbar werden.  Auch die Geburtszahlen der Familienmitglieder können hilfreiche numerologische Lösungen aufzeigen. Aufgestellte Symbolsteine schenken oft die nötige Distanz, um sich der Familien-Thematik bewusst zu werden. So manches Aha-Erlebnis kann daraus entstehen, wobei klarer erkannt wird,  was sich in der Familie abspielt.

Ein Kind, auch wenn es noch ein Baby ist, hat seinen eigenen Lebensplan, in den es sich in seinem eigenen Tempo hineinentwickeln will. Eltern können dies unterstützen, indem sie sich für die oftmals "komischen" Eigenarten und Bedürfnisse ihres Kindes öffnen. Es ist sozusagen die persönliche "Pflegeanleitung" fürs Kind, damit es die nötige Starthilfe für seinen eigenen Weg erhält.

Wer könnte dies besser umschreiben als Khalil Gibran:

 © Foto: Eva Sophia Haas

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Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch,
Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken,
Denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen,
Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen.
Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.
Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern.
Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden.
Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit,
und Er spannt euch mit Seiner Macht, damit seine Pfeile schnell und weit fliegen.
Laßt euren Bogen von der Hand des Schützen auf Freude gerichtet sein;
Denn so wie Er den Pfeil liebt, der fliegt, so liebt Er auch den Bogen, der fest ist.
— Khalil Gibran, arabischer Dichter. 1883-1931